Gehörst du noch dazu? – Schlechtes hören macht einsam und wirkt alt!

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Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen.
Immanuel Kant

Denke daran! Du bist nie zu alt oder eben auch zu jung, um dir einzugestehen, dass du schlecht hörst. Schließe dich nicht aus. Den du ge-hörst dazu! Also ab zu Hörgeräteakkustiker. Da es so ist, kannst du nicht wirklich beeinflussen. Aber so zu tun, als sei es nicht da, ist dumm. Wieso? Weil du, ohne es zu merken, sehr alt wirkst. Du schaust angesträngt – davon bekommst du 1.  Falten 😯 – und 2. Kopfschmerzen. Aber durch dieses „bewusste“ hinhören, denkt der Zuhörer: Die ist halt schon alt – deshalb hört sie ja auch nicht mehrso gut. Jetzt tritt genau das ein, was du vermeiden wolltest. Jeder merkt es. Aber alleine das, ist ja nicht das Hauptproblem. Sondern, du grenzt dich nach und nach aus. Aus deiner Beziehung. Aus deinem Freundeskreis. Aus deiner Umwelt.
Letzendlich machst du dich zur Aussenseiterin 😥

Es ist nicht schlimm, das man im Alter ein Hörgerät braucht.
Aber es ist schlimm, wenn man im Alter einsam wird, weil man einfach nicht auf andere „hört“. 😉

Ich habe in meinem Bekanntenkreis ein Beispiel, dass wahrscheinlich exemplarisch dafür ist, wenn man den Umgang mit seinem Hörgerät nicht richtig lernt. Erst wollte sie es nicht wahrhaben, dass sie bereits mit 53 nicht mehr richtig hört. Nun, nachdem wir – ihre Freunde – es endlich geschafft haben sie davon zu überzeugen, zu einem Ohrenarzt zu gehen, bekam sie eine Verordnung für ein Hörgerät. Was soll´s. Nun, andere brauchen eine Brille. Also, ab zum Hörgeräteakustiker. Mittlerweile gibt es wirklich sehr schöne Modelle, welche aussehen, wie ein besonderes Ohrschmuckstück. Sie bekam also ihr Gerät.
Aber was sie dann tat, war absolut falsch! So, jetzt bitte gut aufpassen! Man dreht nicht ständig am Lautstärkeregler. Nein! 🙄

Unser Gehör wird, man glaubt es kaum, über das Gehirn geregelt. Wie alles andere auch. Nur, dieses muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass du wieder alles richtig und laut hören kannst. Dass das am Anfang Schwierigkeiten macht, steht nicht zur Diskussion. Nur sich selbst zu betrügen, in dem man ständig sich – und damit meine ich die Lautstärke -, an die Gegebenheiten anpasst, ist schlichtweg, der Weg in die Einsamkeit. Nun genau dahin, bewegte sich meine Freundin. Anstatt die Finger vom Gerät zu lassen, schraubte sie bei jeder Gelegenheit. Rauf und runter, höher und tiefer. Irgendwann, war es dann soweit, dass es – egal wo sie war- nie die richtige Lautstärke war.

Also hörte sie mit dem Hörgerät nicht besser als vorher, sondern eher schlechter. Nun, sie gab dem Gerät die Schuld. Ihrem Arzt erzählte sie natürlich nicht, dass sie der „Schrauberling“ war.
Und somit selbst schuld an der Misere. Ihr Mann und sie hatte bald nur noch Streit. Weil sie nie richtig hörte, was er sagte und somit, oftmals wütend war, weil sie sich den „nichtgehörten“ Rest zusammen reimte.
Auf Aktivitäten mit uns, hatte sie bald auch keine Lust mehr.
In Konzerten war es ihr zu laut. Bei Gesprächen konnte sie nicht mitreden. Bei Einkaufsbummel bekam sich nicht mit, wenn wir uns etwas zu riefen. Schlimm war auch, dass wir sie nicht mehr richtig verstanden. Da sie mit der Zeit, durch das schlechte hören, eben auch schlechter sprach. Sie wurde immer depressiver, und mit der Zeit auch aggressiver. UND EINSAM 😥 Nun, falls du das liest und gerade meinst, man schreibt etwas über dich:
Es gibt Hilfe für dich. Nur – du musst sie auch annehmen und umsetzen.

Denke daran:
Du bist nie zu alt, um dir einzugestehen, dass Sturheit nicht weiterhilfst.

Es gibt folgende Helfer!

Den Hörgeräteakustiker: Der unterstützt dich bei der Wahl des richtigen Gerätes
Der Ergotherapeut: Er hilft dir im Umgang mit den Schwierigkeiten, des Alltages mit deinem Gerät
Der Logopäde: Er lehrt dich wieder richtig zu sprechen.Schlechtes hören zieht das nach sich!!
Den Psychotherapeuten: Den du vielleicht braucht, um deine Depressionen wieder los zu werden, weil du zu lange „einsam“ warst.
Den Paartherapeuten: Der dir hilft deine Ehe zu retten, weil du wieder zu–hören– lernst

Und deine Freunde. : Die da sind, wenn du sie braucht.
Vertraue dich rechtzeitig jemanden an, dem du vertraust.

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