Ja, ist es denn schon Mobbing, oder was?

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Ute Bibow_pixelio.de

Ute Bibow – www.pixelio.de

„Es ist nicht entscheidend, was ich sage, sondern was der andere hört“.
Vera F. Birkenbihl

„Es ist schwieriger, ein Vorurteil zu zertrümmern als ein Atom“.
Albert Einstein

„Spätestens dann, wenn das Firmen-Klopapier mit Ihrem Konterfei bedruckt ist, dürfte es sich zweifelsfrei um Mobbing handeln“.
Autor unbekannt

Das ich anders bin, wusste ich schon seit meiner Kindheit. Nur warum, dass wusste ich erst mit 51! Im Laufe meines Lebens, musste ich, wegen des Andersseins, schon einiges einstecken. Jetzt fragst du dich vielleicht, was genau wohl anders war bzw. heute noch immer ist. Nun ganz einfach. Ich kann arbeiten für Vier! Ohne das Gefühl zu haben, dass ich dadurch überfordert bin. Nur, und das ist der ausschlaggebende Punkt für diese Seite, man muss mich auch lassen.

Stell dir Folgendes vor:Du bist ein Rennpferd
– darfst aber nur auf einem Jahrmarkt, mit angezogenen Zügeln, im Kreis laufen.
Du bist ein Ferrari

  – und darfst nur auf einer Kartbahn, mit angezogener Handbremse, fahren.
Dein Kopf ist ständig voller Ideen
– die du aber nicht einmal andeuten darfstDoch nun zu dem Moment, an dem ich das Gefühl hatte, gemoppt zu werden.
Wie schon erwähnt das GEFÜHL!!
Als ich vor vielen Jahren in meiner jetzigen Arbeitsstelle anfing, war alles perfekt. Ich war Feuer und Flamme. Ich kam aus dem gleichen Metier, weshalb eine Einarbeitung nur bedingt notwendig war. Und was tut man, wenn man neu ist? Genau. Das Falsche! Man will es allen zeigen. Jeder soll wissen, das man eine Bereicherung ist. Keine Belastung, sondern eine Entlastung. Mein Vorgesetzter erkannte mein Potenzial. Und nutzte dieses, wo er nur konnte. JIIPIE  😛  Kam eine Zusatzaufgabe, war ich zur Stelle. Nicht um irgendjemanden zu schaden, sondern um zu entlasten. Wen auch immer. Waren doch auch die Kollegen froh, dass sie keine Sonderaufgaben übernehmen mussten. So glaubte ich zumindest. 😥 Ich bemerkte nicht, dass es im Team bereits „brodelte“. Eines Tages fing eine Kollegin an – und das Ganze ging zwei Jahre lang 😕  – mir ständig zu sagen, dass:
1. meine Art mich zu kleiden – nicht geht
2. meine Art Dinge an- bzw. auszusprechen – nicht geht
3. meine Art zu denken, und das auch noch laut, nicht geht
4. ich nicht ständig hier rufen muss – wenn Sonderaufgaben vergeben werden

Diese Liste kann ich unendlich lange weiterführen.
Diese „Ansagen“ häuften sich. Und immer war es diese eine Kollegin, die mir mitteile dass, ………   Sie hatte sich – ohne das man ihr das aufgetragen hatte, zum „Sprachrohr“ aller gemacht. Bald hatte ich Angst ihr auf dem Flur zu begegnen. Könnte ja sein, dass ich gerade jetzt wieder etwas falsch mache. 😥
Ich fing – unbewusst – an, mich anzupassen.
Wie du ja hier lesen ausführlicher lesen kannst, konnte ich – vor lauter Anpassung – irgendwann nicht mehr.Also musste die Sache geklärt werden. Ich suchte mit dieser Kollegin – endlich – die Aussprache. Und siehe da!
Sie hat es nur gut gemeint. Wollte mir jedes mal nur sagen: Wir mögen dich sehr – aber passe dich uns an.
(Eine ADHS-lerin anpassen – Na, dann viel Glück dabei :-))Also falls du das „Gefühl hast, dass man dich mobbt, suche um Himmelswillen sofort den Dialog und Hilfe.
Nicht immer ist es Mobbing, sondern auch nur Angst davor, mit jemanden der „anders“ ist, mithalten zu müssen.

Meistens ist es nur falsche oder fehlende Kommunikation.

Ich habe mich mit dieser Kollegin sehr, sehr lange unterhalten. Heute ist sie eine meiner Lieblingskolleginnen.
Bitte beachte immer: Unterwerfe dich niemals der Gruppendynamik!Wenn jemand einen anderen für „nicht passend“ hält, so ist das seine Meinung. Er sollte sie nicht – unüberlegt – an andere weitergeben.
Jeder hat das Recht sich selbst einen Eindruck über den anderen zu machen. Also entscheide selbst ob du den anderen magst oder nicht.
Hieraus kann ganz schnell eine Gruppendynamik entstehen, die ganz schnell ins Auge gehen kann.
Nicht jeder verkraftet es ausgeschlossen zu werden, nur weil er nicht so ist, wie andere ihn gerne möchten.Wenn dir auffällt, dass eine/r, missfällig über einen anderen spricht, so stoppe ihn/sie sofort.
Mache niemals ihre/seine Meinung zu deiner. NIEMALS.

Was ich aber mit dieser Seite zum Ausdruck bringen will, ist:
Du bist nie zu alt, gewaltfrei zu kommunizieren Suche dir einen guten Coach. Mit diesen beiden tollen Frauen habe ich es auch gelernt.

Du bist nie zu alt, um Klartext zu sprechen
– Gespräche helfen weiter. Warte nicht zu lange
– dies gilt im Berufsleben genauso wie Privat
Du bist nie zu alt, um anders sein zu dürfen
– du bist, wie du bist
  – jedoch kannst du dich anzupassen bzw. ändern –aber nur in einer für dich verträglichen Art
Du bist nie zu alt, Gruppendynamik und/oder Mobbing zu stoppen
– bevor du oder jemand anderes zu Schaden kommt

 

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