Fang doch mit dem Nachtisch an

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Solltest du wegen der Rezepte auf diese Seite gekommen sein, unbedingt zuerst hier weiter. Hier erfährst du, wie du dich satt isst – ohne dich zu „überfressen“ und, dass du nie zu alt bist, um selbst zu entscheiden, was du isst.

Das Erforschen eines neuen Gerichtes
tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns

(Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Du bist nie zu alt, um selbst zu entscheiden, in welcher Reihenfolge du deine Mahlzeiten einnimmst.
Entwickle Rituale – so wie ich. Damit bleibst du dauerhaft schlank oder nimmst ab.

Wie oft hast du schon gedacht: „Oh, dieser Nachtisch. Der ist Schuld – und nur der -, das du Hüftgold anlegst“. Los, sag schon. Wie oft. Ich kann dir sagen, dass ich fast jedes Mal darüber nachgrübelte. Irgendwann dachte ich, dass es doch egal ist, womit ich anfange, oder? Nein, ist es nicht!

Stellt dir vor, es gibt heute zum Nachtisch Dänischer Apfelstrudel mit einer Apfel-Mandel-Vanilleeissoße :-P. Oh, ich rieche schon den leckeren, warmen Strudel. Und schon meldet sich mein schlechtes Gewissen. Hab noch gar nichts im Mund und fühle mich trotzdem „vollgefuttert“. Macht nichts, ich freu mich trotzdem drauf.
Ich beginne also, wie das eben so üblich ist, mit der Hauptspeise. Heute gibt es Gemüse-Hackbraten auf buntem Salat. Lecker. Beim Essen achte ich selbst verständlich auf die Regel: Langsam und Achtsam essen. Was, und das ist ja gewollt, dazu führt, das ich meine Portion gar nicht leer esse kann. Weil ich satt bin 😉

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So und nun beginnt der immerwährende Kampf zwischen Herz und Verstand. Quatsch! Zwischen blanker Habgier und  unbedingt Haben-Wollen. Da ist der Verstand vollkommen ausgeschaltet. In Ketten gelegt – oder Schlimmeres. :mrgreen:
So ist es doch, oder? Oder? Eben. Also wirst du – entgegen aller Regeln – den Apfelstrudel essen. Und du wirst dich dabei schlecht fühlen. Fast wie ein Verbrecher. Stimmt´s? Und obwohl du eigentlich schon papp-satt bist, kannst du nicht aufhören. Du denkst immer wieder darüber nach, das du doch eigentlich die Regeln kennst. Doch wie von einer Geisterhand gezwungen, (ja, gezwungen) schaufelst du weiter. Und weiter, und weiter, und weiter (upps-hat mich grad so erwischt), bis alles leer ist. Und du? Du fühlst dich als Versager! Sag jetzt nichts. Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. 😳

Und genau deswegen begann ich, sobald es einen Nachtisch gibt, auf den ich auf gar keinen Fall verzichten will, damit, den Nachtisch als Erstes zu essen. Natürlich halte ich mich hier auch an das Prinzip: Langsam und Achtsam. Ich nehme mir eine Portion, esse diese mit Genuss und bin auch papp-satt. Aber!
Und jetzt genau „zuhören“. Aber, jetzt lasse ich dafür das Hauptessen ausfallen. 🙂 Und es stellt sich ein wohliges und gutes Gefühl ein. Einmal, weil das Serotonin seines tut und weil ich stolz auf mich bin. Stolz darauf, dass ich aufgehört habe, als ich satt war. Und die Hauptmahlzeit, gibt es dann eben später. Oder ab in den Tiefkühler.

Das geht ebenfalls auf Partys und sonstigen Einladungen!

Falls du eine weitere gute Regel „konzipiert“ hast, lasse es mich wissen. Gerne nehme ich diese in meinen Blog auf.
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