Intermittierendes Fasten: 8-Stunden-Diät – Das bedeutet 16 Stunden hungern!!

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Fasten betrifft den ganzen Menschen,
jede einzelne seiner Körperzellen,
seine Seele und seinen Geist
.

(Zitat: Dr. Hellmut Lützner)


Die 8 Stunden-Diät fiel mir, ja so könnte man sagen, sie fiel mir in die Hände. Ich saß beim Arzt im Wartezimmer und griff nach der Men´s Health. Sorry Mädels, aber eigentlich wollte ich mir die coolen Jungs ansehen 😳 (bin ja auch nur eine Frau). Als ich so – in der Ausgabe 07/2013 blätterte, stieß ich auf Seite 79 -80 einen Bericht, eben dieser Diät.
In einem Männermagazin :mrgreen:.
Schon dachte ich: „Wieder eine Hungerkur“! Wie du ja weißt, bin ich strikt gegen Diäten bzw. gegen jede Form von Hungern.

Nun, nachdem ich mit diesem Bericht durch war, dachte ich: Interessant“. Du solltest mehr darüber erfahren.

The 8-Hour Diet: Watch the Pounds Disappear Without Watching What You Eat!
by Amazon

Das Buch gibt es, soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, noch nicht in Deutsch. (Falls du weißt, wo es in Deutsch zu haben ist, würde ich mich freuen, wenn du mich kontaktieren würdest)
Ich las einige Webseiten bzw. Bücher, welche sich mitIntermittierendem Fasten (“Intermittere” ist Latein und steht für “unterbrechen” oder “aussetzen”.) befassen. Aber, ja aber. Allen ist eines gleich: Wenn man nur 8 Stunden essen darf –  muss man 16 Stunden nichts essen. Das Erste was mir in den Sinn kam, als ich weiter las, war:
16 Stunden hungern, 16 Stunden hungern, 16 Stunden hungern..
Es ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. 16 Stunden hungern!
Nicht 8 Stunden essen, sondern immer wieder 16 Stunden hungern.
Und genau hier trat ein, wovon ich in diesem Block schon mehrfach geschrieben habe.
Gesunde Ernährung – auch zur Gewichtsreduktion –  darf nie mit hungern zu tun haben. NIE! Aber genau das wird hier der Fall sein.

So, da ich nun aber neugierig bin,  dachte ich mir: „Du bist nie zu alt, Neues auszuprobieren oder mit bereits Bewährten zu kombinieren“. Vor dem Ausprobieren des 16-Stunden-Fastens steht vor allem eins: „Ein neugieriger Entschluss und die absolute Bereitschaft durchzuhalten“.

Und genau darin, sehe ich – wieder einmal  – das größte Problem. Doch es kam schnell der Wunsch, es auch einmal selbst auszuprobieren. Ich will ja in diesem Block auch aufklären.
Darüber, dass du nie zu alt bist, nicht jedem Versuch zu erliegen. Also fasste ich den Entschluss, diese Art zu Essens mit meinen eigenen Ritualen und Erkenntnissen zu mischen.

Hier erfährst du, wie das Ganze von statten ging 😯  Ließ mal weiter.
„Essen Sie, was immer Sie wollen“, heißt es im Buch. Die einzige Bedingung: Das darf man nur innerhalb von acht Stunden am Tag. „Einfach gesagt, hilft die 8-Stunden-Diät die Zeitspanne zwischen dem letzten Snack und dem Frühstück zu verlängern. Damit bekommt dein Körper die Chance deine Fettreserven zu verbrennen“, so Zinczenko.

 Ich erspare euch das Prozedere. Ich habe nach drei Tagen abgebrochen!
Warum? Darum!!

Ich begann an einem Montag, so dass ich gleich die Reallsituation erlebe. Nützt ja nichts, wenn ich an einem Wochenende anfange. Die „Probephase“ soll ja über zwei Wochen gehen. Schon alleine der Gedanke, dass ich in 8 Stunden all das essen sollte, was ich normalerweise innerhalb 16 Stunden gegessen habe, ließ in mir ein Gefühl der „Angst“ aufkommen. Angst vor Verzicht. Wie soll ich all das Essen in mich hinein bekommen? Plötzlich konnte ich an nichts mehr anderes denken, als an mein Essen. Aber dann besann ich mich – Gott, sei Dank – an meine bisher praktizierte Art des Essen. Ich wusste, ich darf essen bis ich satt bin. Egal was, egal wie viel. Da ich ja auch die ganze Zeit bis zu 6 Stunden und länger, nichts gegessen habe (weil ich keinen Hunger hatte), war ich beruhigt. Mein Döner und meine Pizzen waren gerettet ;-).

Nur  galt es aber ein Zeitfenster einzuhalten:
Ich frühstückte um 5:30 Uhr – nach meinen Ritualen!-, dann hatte ich erst gegen 12:30 Uhr wieder Hunger. Jetzt aß ich – wieder nach meinen Ritualen – zu Mittag. Jetzt hätte ich, um die 8 Stunden-Diät-Regeln einzuhalten, mich „vollfressen“ müssen, um auf eine notwendige Anzahl an Kalorien zu kommen, da ja das Abendessen ausfallen muss. Da ich ja sehr langsam esse und gut kaue, war ich schon satt, bevor ich überhaupt die Hälfte der notwendigen Kalorien gegessen hatte. Ich war somit niemals in der Lage, genug Kalorien zu mir zu nehmen, weil ich ja durch das langsame essen und gut kauen, schon mit geringen Portionen satt war. (Das ist das Ziel dieses Blogges. Gut und gesund – satt essen. 😆

Gehen wir jetzt davon aus, dass ich ca. 1 Stunde gegessen habe.
So, nehmen wir jetzt unser Zeitfenster: Von 5:30 Uhr bis 13:30 Uhr sind 7,5 Stunden. Das war´s für heute. Das Zeitlimit ist somit um. Jetzt darfst  ich erst wieder um 5:30 Uhr frühstücken.
Und? Woran denkt frau. Genau, ununterbrochen an morgen früh. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als daran, dass ich ab jetzt 16 Stunden nichts mehr essen darf. Da ich ja zu Mittag nicht die Menge zu mir nehmen konnte, welche ich eigentlich gebraucht hätte, bekam ich mitten in der Nacht fürchterlichen Hunger. Hätte ich meinen Gelüsten nachgeben und um 3:00 Uhr anfangen zu essen, wäre mein Zeitfenster heute um 11:00 Uhr wieder geschlossen. Also quälte ich mich bis 5:30 Uhr rum, bis ich endlich wieder essen durfte. Da ging die beiden anderen Tage genauso weiter.
Nach drei Tagen dachte ich mir: „Du musst dich dermaßen an die Zeiten halten, dass dein natürliches Hungergefühl auf der Strecke bleibt“. Nein, danke!

Also vergiss es! Lass bloß die Finger davon.
Nur um ein paar Kilo abzunehmen, solltest du dir diese Diät nicht antun.

 Versteh mich bitte nicht falsch. Fasten aus gesundheitlichen Gründen stehe ich absolut positiv gegenüber. Jedoch immer mit Sinn und Verstand! Und – in unserem Alter – nie ohne deinen Arzt zu fragen!

Büchertipps zu: Thema Intermittierendes Fasten bzw. Dinner Cancelling

Intermittierendes Fasten oder auch Dinner Cancelling (also sozusagen Teilzeit-Fasten) habe ich ja bereits selbst gemachtMenschen, wie ich, welche bereits Fasten-Erfahrung haben, werden wissen: Es ist ohne Weiteres möglich, mehrere Wochen zu fasten – auch im Berufsalltag.
Hier solltest du jedoch bedenken, dass du keine 20 mehr bist und dass du immer erst einen Arzt fragen solltest, ob deine Gesundheit ein Fasten, egal welcher Art, überhaupt verkraftet.

Hier einige Webseiten:
 8-Stunden-Diät: Essen, was man will – Frauenzimmer.de
Heilfastenkur

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