Dysphonie und Stimmbandknötchen bei Trainerinnen und Sprechberufen

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Du bist nie zu alt, zu erkennen, dass Heiserkeit, Trockenheitsgefühl, brennender Hals und Räusperzwang, manchmal mehr sind, als es scheint. Hier erfährst du, was du tun kannst, um als Sprechberufler bzw. als Trainer/In bei Stimme bleiben.

Der Klang der Stimme verrät den Zustand der Seele.

© Helmut Glaßl
(*1950), Thüringer Aphoristiker

Ich arbeite, wie du ja weißt, in einem Beruf, bei dem ich sehr viel sprechen muss.
Hierzu kommt meine Tätigkeit als Trainerin. Und, ich bin eine leidenschaftliche Quasselstrippe :-P.
Bis vor ca. drei Monaten war mit meiner Stimme und auch meinem Hals alles in Ordnung. Dachte ich! :mrgreen:4

Nach einem anstrengenden Arbeitstag, an dem ich in die Beratungsgespräche eingeteilt war, kam ich abends nach Hause und mein Hals brannte wie verrückt. Kein Problem. Erst einmal ein Halsbonbon.
Abends gab ich dann noch ein Training. Ich trage nicht bei jedem Training ein Head-Set. Was zur Folge hatte, das ich am nächsten Morgen heiser war. Auch kein Problem.
Gibt ja gute Mittel – extra für Sänger. Die „ölen“ quasi die Stimmbänder.
Da meine Stimme schon immer tiefer und rauer klingt, als bei anderen Frauen, habe ich darin erst einmal gar kein Problem gesehen. Und im Laufe meiner 56 Jahre, war ich auch schon öfters heiser. Ging ja wieder weg.
So kam, wie es kommen musste. Jedoch nicht von mir vorhersehbar. Oder ist war einfach zu ignorant. Eher das 😳 Halsschmerz- und andere Halsmittelchen waren mein täglicher Begleiter.

Vor einigen Tagen waren wir, mein Mann und ich, bei Freunden. Diese hatten wir schon „ewig“ nicht mehr gesehen. Also quatschen wir – gefühlte – 1000 Stunden. Als wir nach Hause fuhren, sagte mein Mann: „Mein Gott, was ist mit deiner Stimme? Du hörst dich an wie ein tiefer Männerbass. Und absolut heiser.“

Jetzt bekam ich es mit der Angst. Gut so! Ich ging endlich zum HNO-Arzt.
Zu spät – viel zu spät 😯  🙁

Die Ärztin diagnostizierte eine Stimmstörung (medizinischer Begriff: Dysphonie).
Und, was noch schlimmer ist, Stimmlippenknötchen.

Meine Ärztin verschrieb mir erst einmal ein Sprech– und Stimmtraining bei einem Logopäden.
Diese macht mit mir entsprechende Stimm- undAtemübungen. Ebenfalls eine Lax Vox®  Übung.
Hierüber habe ich einen Extrabeitrag eingestellt.

Denke daran:
Du bist nie zu alt, um zu erkennen, dass man sich falsches Sprechen antrainieren kann.
Und, dass man nie zu alt ist, sich das auch wieder abzugewöhnen.

Auf diesen Webseiten findest du weitere sehr interessante Informationen:
Deutsche Stimmklinik


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